Wie Steinschlosswaffen funktionieren

Ein Perkussionsverschluss in einem unfertigen Schaft

Ein Perkussions-.Perkussionsverschluss in einem Rohschaft

Ein Perkussionsverschluss in einem Rohschaft

Der Perkussionshammer in gespannter Stellung: Die Kappe, etwa so groß wie ein Radiergummi, passt über das Ende des Nippels.

Der Perkussionshammer in gespanntem Zustand: Die Kappe, etwa so groß wie ein Radiergummi, passt auf das Ende des Nippels.

Der Schlaghammer in gespannter Stellung: Die Kappe, etwa so groß wie ein Radiergummi, passt auf das Ende des Nippels.

Der Perkussionshammer in entspannter Stellung

Der Perkussionshammer in entspannter Stellung

Der Perkussionshammer in entspannter Stellung

Flintlocks hielten sich bemerkenswert lange, aber sie wurden schließlich durch ein Schloss- und Zündsystem namens Perkussionszünder ersetzt. Das Perkussionszündhütchen war leichter zu laden, wetterbeständiger und zuverlässiger, so dass zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs sowohl die Armeen der Union als auch der Konföderation ausschließlich Perkussionszündhütchen verwendeten.

Das Perkussionszündhütchen wurde durch die Entdeckung einer chemischen Verbindung namens Quecksilberfulminat ermöglicht. Seine chemische Formel lautet Hg(ONC)2 – es wird aus Quecksilber, Salpetersäure und Alkohol hergestellt.

Werbung

Quecksilberfulminat ist extrem explosiv und stoßempfindlich. Ein harter Schlag oder sogar ein zu starker Fingerdruck kann es zur Explosion bringen. Wenn man eine kleine Menge Quecksilberfulminat in eine vorgefertigte Kappe (ein winziger Becher von der Größe eines Bleistiftradiergummis) gibt und die Kappe an einem Nippel und einem in den Lauf führenden Rohr befestigt, kann die Kappe das Schießpulver im Lauf entzünden.

Der Übergang vom Steinschloss zum Perkussionsverschluss ist sehr gering, und viele Steinschlösser wurden umgerüstet. Das Perkussionsschloss entspricht in Bezug auf die Hauptfeder, den Hammer, die Zuhaltung, den Klöppel und die Klöppelfeder genau jenem des Steinschlosses. Der Hahn hat wie beim Steinschloss die Stellungen entspannt, halbgespannt und gespannt.

Was das Perkussionsschloss nicht hat, sind der Feuerstein und die Frizze. Stattdessen gibt es einen Nippel, der den Verschluss aufnimmt, und dieser Nippel enthält ein Rohr, das die Flamme vom Verschluss zur Hauptladung des Schießpulvers im Lauf führt. Der Hammer ist so geformt, dass er die Kappe auf den Nippel schlägt und diesen abdeckt, damit der Nippel nicht weggesprengt wird. Diese Bilder helfen Ihnen, das Perkussionsschloss zu verstehen:

Das Perkussionsschloss hielt nicht sehr lange – vielleicht 50 Jahre. Die Herstellungsverfahren entwickelten sich damals rasant, und es wurde möglich, Verschluss, Pulver und Geschoss zu geringen Kosten in ein einziges Metallpaket zu integrieren. Diese Geschosse verwenden wir heute!

Viele weitere Informationen über Steinschlossgewehre und andere Waffen finden Sie unter den folgenden Links.

Verwandte HowStuffWorks-Artikel

Sicherheit

Chemie

Leave a Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.