Sam Hurd

Im Jahr 2007 begann Hurd als Co-Moderator von Inside the Huddle, einer einstündigen Spielerkommentarsendung, die live auf 105,3 FM Radio in Dallas ausgestrahlt wurde, sowie einer 30-minütigen Fernsehsendung auf ESPN2 und Video on Demand von Time Warner Cable. Ursprünglich wurde die Sendung von Quarterback Tony Romo moderiert, doch 2008 tat sich Hurd mit Wide Receiver Terrell Owens für die Sendung zusammen, die dienstagabends auf KLLI aus dem House of Blues in Dallas ausgestrahlt wurde. Hurd leitete ein Programm namens „Running with the Hurd“, das unterprivilegierten Kindern helfen soll.

Verhaftung und InhaftierungBearbeiten

Am 14. Dezember 2011 wurde Hurd in Chicago verhaftet, weil er angeblich versucht hatte, große Mengen Kokain und Marihuana zu kaufen und zu vertreiben, und musste sich in der Dallas Division des Northern District of Texas vor Gericht verantworten. Der Fall wurde von der ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement) untersucht. Die Ermittlungen begannen im Juli 2011, während der Aussperrung der NFL und als Hurd noch Mitglied der Cowboys war. In der Beschwerde wurde behauptet, Hurd habe eine Zahlung von 25.000 US-Dollar pro Kilogramm Kokain und weitere 450 US-Dollar pro Pfund Marihuana ausgehandelt. Die Polizei vermutete, dass Hurd mit einer Gruppe von Dealern in Verbindung stand, die im August 2011 in Kalifornien verhaftet worden waren, da eine zu Hurd zurückverfolgte Telefonnummer in der Anrufer-ID eines der Dealer gefunden wurde. Nachdem er einen neuen Anwalt gefunden hatte, bekannte sich Hurd am 24. Januar des Aufbaus eines Drogenhandelsnetzes für nicht schuldig.

Am 9. August 2012 wurde Hurd erneut verhaftet, weil er gegen seine Kaution verstoßen hatte und zwei Drogentests nicht bestanden hatte. In dem Bericht hieß es, Hurd habe seinen ersten Drogentest im Mai und einen zweiten am 12. Juli nicht bestanden, wobei er positiv auf Marihuana getestet wurde und beide Male den Drogenkonsum zugab. Sein Anwalt Jay Ethington sagte dem Bericht zufolge, dass Hurd eine schwierige Zeit durchmache und dem Druck nachgegeben habe. Ein Bundesrichter ordnete später an, dass Hurd auf unbestimmte Zeit inhaftiert wird. Am 10. April 2013 gab Hurd bekannt, dass er sich am folgenden Tag schuldig bekennen würde. Ihm drohte eine Strafe von 10 Jahren bis lebenslänglich.

Am 13. November 2013 wurde Hurd zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Hurd ist in der Bundesvollzugsanstalt in Bastrop, Texas, inhaftiert. Er soll am 17. Mai 2025 entlassen werden.

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