Nanga Parbat (Film)

Der Film beginnt mit einer Rückblende, die die beiden Brüder Reinhold (Florian Stetter) und Günther Messner (Andreas Tobias) beim Besteigen eines Berges zeigt. Sie erreichen den Gipfel nach einer riskanten Kletterpartie, bei der das Leben von Günther in Gefahr gerät. Dann kommt der Film in die Gegenwart, wo Karl Herrligkoffer (Karl Markovics) die Fakten und Zahlen der Expedition präsentiert, die zur Besteigung des Nanga Parbat, eines Gipfels im Himalaya-Gebiet in der Provinz Gilgit im Norden Pakistans, geführt wurde. Zur gleichen Zeit betritt Reinhold Messner den Pressesaal, wo er überrascht ist, als Karl Herrligkoffer Reinhold Messner für den Verlust seines Bruders während des Abstiegs verantwortlich macht. Die Reporter stürzen sich auf Reinhold, um zu erfahren, was sich am Nanga Parbat tatsächlich ereignet hat.

Reinhold beginnt die Geschichte mit den Ereignissen seiner Kindheit in Südtirol (Italien). Die Geschichte spielt in der Stadt St. Peter in Villnöss (San Pietro), wo zwei Brüder die Mauer ihrer Schule, die sich in der Kirche befindet, hochklettern und dabei vom Pfarrer der Kirche erwischt werden. Die Messner-Brüder kommen in die Klasse, deren Lehrer ihr eigener Vater ist, und werden von ihrem Vater dafür gescholten, dass sie beim Klettern ihr Leben riskiert haben. Bei einer Gelegenheit in der Kirche rennen die beiden Brüder auf das Dach der Kirche, von wo aus sie einen atemberaubenden Blick auf den Berg in ihrer Stadt haben, um den Gipfel des Nanga Parbat zu besteigen. Die Geschichte geht dann weiter zu ihrem Leben in jungen Jahren, wo sie in einer Schule lernen. Reinhold geht in ein Krankenhaus, um Karl Herrligkoffer zu treffen, der die früheren Expeditionen zum Nanga Parbat geleitet hatte. Dort vereinbaren die beiden, eine deutsche Expedition zum Gipfel des Nanga Parbat zu unternehmen.

Sie beginnen ihre Expedition zum Nanga Parbat und fahren nach Pakistan, wo sie zunächst Rawalpindi erreichen, eine Stadt im Norden Pakistans. Dort müssen sie den deutschen Botschaftsrat überzeugen, damit die deutsche Regierung weitere Gelder bewilligt. Dann beginnen sie ihre Reise, die sie zunächst zu ihrem Basislager Rupal Flank in der Provinz Gilgit Baltistan führt. Vier Männer, darunter Reinhold und Günther, machen sich auf den Weg zur Mission. Während des Aufstiegs treffen sie auf kaltes Wetter, das ihnen sehr zu schaffen macht. Auf dem Weg zum Gipfel werden sie vom Basislager wegen schlechten Wetters auf der Höhe des Gipfels gewarnt. Reinhold beschließt jedoch, seine Meinung nicht zu ändern und seine Mission fortzusetzen, womit er seinen Bruder und die anderen Teammitglieder davon überzeugt, zum Basislager zurückzukehren, was ihnen tatsächlich das Leben rettet. Günther beschließt, nicht zu gehen und bei seinem Bruder zu bleiben, um die Mission zu erfüllen. Den beiden Brüdern gelingt es, den Gipfel zu erklimmen, wo sie ihre Fahne flankieren. Trotz des kalten und schneereichen Wetters auf dem Gipfel beschließen sie, so schnell wie möglich wieder abzusteigen, denn Günther ist verletzt und leidet unter dem rauen Wetter und dem Mangel an Nahrung. Auf dem Rückweg kommt es zu einem Lawinenabgang, der Günther das Leben kostet. Der niedergeschlagene Reinhold steigt über den kürzeren Weg zur Diamirwand des Gipfels ab, anstatt den Rückweg zu seinem Basislager an der Rupalflanke zu nehmen. Währenddessen erreichen die beiden anderen Mitglieder ihr Basislager und berichten vom Tod der Messner-Brüder. Ihr Lager beschließt, nach Deutschland zurückzufahren. Reinhold erreicht das Diamir-Tal, wo er von den Einheimischen gerettet wird. Von dort wandert er mit Erfrierungen am Fuß zur Rupalflanke in Richtung seines Basislagers. Dort wird er von einem pakistanischen Armeeoffizier gerettet, der ihn mitnimmt, und auf dem Weg dorthin treffen sie auf ihr Team.

Der Film zeigt Reinhold dann in einem Krankenhaus in Innsbruck (Österreich), und der Film endet mit einer Szene, in der die Menschen sich in einer Kirche versammeln, um Reinhold und seinen Eltern ihr Beileid für den Tod von Günther zu bekunden.

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